Ausstellung FAST & FURIOUS | Filip und Lukáš Houdek - Design, Glas, Sport
Program
29.01.2026 - 24.05.2026
Die Designer und Brüder Filip und Lukáš Houdek sind immer in Bewegung. Bei der Arbeit, beim Schaffen und im Privatleben. Die Ästhetik der Geschwindigkeit, der Konstruktion und der Dynamik ist nicht nur eine formale Ebene in ihrer Konzeption, sie ist in ihrer Lebenserfahrung verwurzelt.
Die Ausstellung zeigt das Werk zweier markanter Persönlichkeiten des zeitgenössischen tschechischen Glasdesigns. Ihr gemeinsames Werk bewegt sich an der Grenze zwischen Design, freier Kunst und technischen Experimenten. Es verbindet Glas, Metall und die Welt des Motorsports und des Radsports, die den beiden Künstlern sehr am Herzen liegt.
In der Ausstellung sehen Sie einzigartige Objekte mit Einflüssen aus dem Automobildesign (z.B. der Marke Porsche) oder dem Radsport, die noch nie zuvor ausgestellt wurden, aber Sie erhalten auch einen Einblick in die persönliche Geschichte der beiden Künstler, Brüder, Kollegen, Sportler und Partner, die das gleiche Atelier teilen, aber unterschiedliche künstlerische Ansätze entwickeln.
FILIP HOUDEK (*1978)
Der Absolvent der Glasfachschule in Kamenický Šenov und der Kunsthochschule in Nový Bor, Gründer von HG Atelier Design, hat mit renommierten Marken wie Louis Vuitton, Moser, Baccarat usw. zusammengearbeitet. Er entwirft Designkollektionen und freie Objekte unter den Marken HG Atelier, HOUDEK.ART, GLASSBROTHERS. Er ist Mitorganisator der Sektion Speed Art auf dem Speed Festival. Seine Arbeit zeichnet sich durch Experimente und die Kombination von Tradition und zeitgenössischen Technologien aus.
LUKÁŠ HOUDEK (*1988)
Absolvierte das Glasstudio an der UMPRUM unter Rony Plesl. Nachdem er bei Moser gearbeitet hatte, widmete er sich seinem eigenen Werk und einem gemeinsamen Atelier mit seinem Bruder Filip. Sein Werk verbindet präzise metallurgische Technik, Humor und Popkultur; er schafft freie Objekte und originelle Sammlungen von Gebrauchsglas.
Adéla Mende, Kristýna Rossmanová
Ausstellungsgestaltung von Ricardo Hoineff